Montag, 23. November 2015
Refashion - schwarzes Top
In letzter Zeit habe ich über meine Werkeleien [spezieller Nähereien] nachgedacht -
ich fange zu häufig Projekte an, die dann doch nicht fertiggenäht werden -
Grund: mir fehlt einfach das Grundwissen und das Durchhaltevermögen -
Klingt widersinnig?
Stickereien sind da irgendwie anders - die transportiere ich und sticke unterwegs.
Nähen, tja erstmal muss das weihnachtliche Werkeln erledigt werden
und mindestens ein Projekt, von den angefangenen Teilen und dann werde ich mir einfach, mit Hilfe eines alten Buches, die grundlegenden Kenntnisse beibringen.

Nicht das ich Nichts getan hätte, ein einfaches langärmeliges Nachthemd ist entstanden
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Refashion/upcycling ist eine schöne Sache und ich hab mich mal dran versucht, mir schwebte was im Alabama Chanin Style vor.




Was habe ich getan?
Als Ausgangsmaterial hatte ich ein schlichtes schwarzes Top in Gr. M.
Erstmal habe ich im Rückenteil kleine Abnäher genäht. Dann habe ich versucht kleine Falten zu legen und versucht mit der Nähmaschine festzunähen, dann habe ich einen kleinen merkwürdigen Streifen in die Mitte genäht und weil ich das Testen wollte, ein Zahnrad aufgestickt.
Was gelernt?
Auf Jersey sticken, ohne Stabilisierung ist Mist, funktioniert zwar, aber man muss mit dem Stil klarkommen.
Ordentliches Stecken verlangt viel Geduld, wenn ich es nochmal machen würde, würde ich zur Handnaht greifen, das Gewusel mit der Nähma, hat dann doch einiges interessant gestaltet.
Refashion?
Puhh, ich finde den Grundgedanken eigentlich toll, das man alten guten Sachen nochmal ein neues Leben einhaucht.
Dennoch bin ich da eher zwiegespalten, wenn es gut aussehen soll, braucht es doch einiges an Arbeit und ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass das bearbeitende Teil deutlich größer sein muss, wenn man nicht halt nur ne Tasche draus nähen will.
Würde ich es anziehen?
Sehr schwierige Frage, ich bin dann irgendwie froh mal etwas ausprobiert und fertig gebracht zuhaben, aber so richtig - na ja zum Sport im Sommer - vielleicht.



Mittwoch, 30. September 2015
Not all who embroider are Lost (6)
Der Mensch kann keine neuen Meere entdecken,
bevor er nicht den Mut hat,
die Küste aus den Augen zu verlieren.
(Autor unbekannt)

Vom 9.06- 26.06 vollendete ich das Meer, das ist dann doch verhältnismäßig schnell gegangen. Wer das nachmachen möchte, sei gewarnt: ich habe daran mindestens an fünf Tagen jeweils drei Stunden gewerkelt und am Wochenende meist sogar länger. Die Wellentrennlinien wurden mit Perlgarn gestickt und Wasser mit allem was in blau war und sich versticken liess (ich habe auch Stopfgarn verstickt).



In der oberen rechten Ecke, kann man sehr gut mein Experiment erkennen, ich habe dort mal ausprobiert, wie es aussieht mit der Nähmaschine zusticken. Es sah hier nach nichts aus und daher habe ich das dann auch sein gelassen.



Montag, 28. September 2015
Not all who embroider are Lost (5)
Auf gehts zur Wüste und
in die ewige Ödnis-- nach Khand und Süd-Gondor (jetzt ein umstrittenes und wüstes Land).
Weil Wüste und Ödnis nicht das Gleiche sind, sondern sich tatsächlich unterscheiden, habe ich sie auch in öden und wüstenartigen Farben gestickt, zwar langweilig, aber passender.
Werkelzeitraum vom 5.05. bis 09.06.
Im ersten Bild kann man gut die abwechselnden Kurz- und Langstiche sehen.



Beim Betrachten fiel mir auf, dass ich nicht nur die wüste Ödnis gestickt hatte, sondern am Meer und schon etwas Grün weiter gestickt hatte, doch nicht sowenig geschafft, sondern doch sehr viel. Minhiriath wurde gestickt.

Ich habe mir die Gestaltungsanregungen bei Atlanten und der Mittelerdekarte geholt.